| Bericht: |
Das Wetter in Kempten sah am Morgen des 03.03.2013 zwar nicht danach aus als ob die Sonne noch heraus kommt, jedoch wurde schönes Wetter vorrausgesagt und ich war zuversichtlich, dass sich die Sonne noch sehen lässt sobald sich der Hochnebel aufgelöst hat.
Also habe ich nach einem kurzen Frühstück meine Sachen zusammen gepackt, mich in mein Auto gesetzt und bin anschließend in richtung Oberstaufen gefahren.
Auf der deutschen Alpenstraße habe ich dann die Abzweigung in richtung Steibis, einem kleinem Ortsteil von Oberstaufen etwas außerhalb genommen um dann den Parkplatz an der Imbergbahn aufzusuchen.
Ein bischen blauen Himmel konnte ich schon ausmachen also habe ich ein Ticket für die Berg und Talfahrt gelöst und fand mich ein paar Minuten später in der Gondel der Imbergbahn wieder.
Die fahrt den Berg hinauf ging durch die Nebelwand, welche ich von unten noch als Wolken wargenommen habe, oben angekommen war schönstes Wetter.
Azurblauer Himmel und die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres spührte ich auf meinem Gesicht. Spätestens da wusste ich, dass dies ein wunderbarer Tag werden würde und ich schnallte mir sofort die Schneeschuhe an die Füße.
Kurz hinter der Gondelbahn ging es einen Winterwanderweg neben der eigentlichen Skipiste entlang welchem ich immer weiter bis zum Alpengasthof Hörmoos folgte. An dem Gasthof vorbei führt der gewalzte Weg immer weiter bergauf bevor ich ca. 200m unter dem Ziel die Falkenhütte erreicht habe. Hier habe ich mich erstmal hingesetzt und eine kleine Brotzeit gemacht, bevor es zum Schlussanstieg über die Skipiste der Falkenhütte auf den Eineguntkopf ging. Oben angekommen direkt auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich wurde ich dann mit einer herlichen Aussicht belohnt. Beginnend vom Allgäuer Alpenvorland bis hin zu den österreichischen Alpen.
Direkt nebenan und durch einen Weg verbunden hat man die Möglichkeit im Sommer zum Hochgrad und weiter zum Rindalphorn zu laufen. Da dieser Weg jedoch recht ausgesetzt ist habe ich beschlossen mein Ziel den Einegundkopf beizubehalten und kein Risiko einzugehen.
Drei Becher Tee später habe ich dann beschlossen wieder den Rückweg anzutreten.
Die Gesamtgehzeit betrug für die
Tour ca. 5 Stunden (2,45 Std. Aufstieg und ca. 2,30 Stunden Abstieg) auf denen ich meine neuen Schneeschuhe prima einweihen konnte.
Auf dem Hin und Rückweg sind mir sehr viele Schlittenfahrer entgegen gekommen. Von der Falkenhütte ab hat man eine rasante und weitestgehend durchgehende Schlittenfahrt bis hin zum Alpengasthof Hörmoos was die Tour nicht nur für Erwachsene sondern auch für Kinder interessant macht. |