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Auch gegen Ende Mai ist die Hochglückscharte noch immer eine beliebte Skitour. Schnee lag ab der ersten Bachquerung, und die Route war dieses Jahr bequem über den Lärchschoaß gelegt, keine Spitzkehrenorgie unter den Eiskarln.
Kurz überlegten wir, den Hochglück selbst zu gehen, aber der eisige Wind und zunehmende Bewölkung hielten uns dann doch davon ab und so steuerten wir zusammen mit mehreren Dutzend anderen Tourengehern die Scharten an.
Skidepot kurz unterhalb des Eingangs der Rinne. Da alle anderen brav zur westlichen Scharte spazierten, pickelten wir uns zur östlichen hoch. Der Zugang zu dieser ist doch deutlich anspruchsvoller (Minimum 50°, eher noch etwas steiler), insbesondere weil es zwischendrin eine alte Anrisskante zu überwinden gilt, die Rinne oben wirklich eng wird und mit brüchigem Schotter gefüllt ist und die Leute unten mit Vorliebe in Schußlinie Brotzeit machen.
Inzwischen hatte es wieder aufgeklart, der Weiterweg zum Hochglück sah aber wegen der Neuschneefälle einige Tage zuvor nicht wirklich spaßig aus (dünne Schneeauflage auf brüchigen Schrofen), also wieder hinab und dafür nochmal zur westlichen Scharte rauf, was schon deutlich entspannter war.
Abfahrt in pappweicher Sulze, ebenfalls der Neuschnee der vergangenen Tage. Weiter unten dann deutlich besser zu fahren, unter den Eiskarln sehr steinreich. Zum Schluss noch eine kleine Botanikschlacht durch das Wäldchen unterhalb des Kirchls, dafür Abfahrt fast bis ganz runter. |