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Gut, der Kotzen ist eigentlich ein Geheimtip unter den Skitouren in den Voralpen. Deswegen sollte man auch erwarten können, dort nicht all zu viele Leute zu treffen, zumal der Aufstieg recht steil ist.
Start bei -21° in Fall, im Tal noch einen ordentlichen Zacken kälter. Atem gefriert auf der Sonnenbrille, sehr interessant. Dann lange Entscheidungsschwäche, ob bei den Verhältnissen Kotzen vertretbar ist oder nicht. Erstmal dagegen entschieden und rauf Richtung Demeljoch. Von einer Lichtung aus dann Spuren am Kotzen gesehen, umentschieden (Schade um die 100Hm...), wieder runter und zur Brücke.
Von der Brücke ab eine dicke, dicke Aufstiegsspur, sehr sportlich angelegt, die aber so gar nicht zu den wenigen Abfahrtsspuren passen will. Weiter oben holen wir immer mehr Leute ein, insbesondere am Steilhang unter dem Gipfel. Mindestens 25 Leute heute unterwegs an diesem Berg, auf dem sonst doch Einsamkeitsgarantie herrscht. Das klärt aber zumindest das Rätsel der Spurdifferenz.
Oben bestes Wetter, tolle Aussicht, jede Menge Schnee. Abfahrt etwas abseits von Mainstream, durch wenig befahrene Lichtungen und teils etwas dichteren Wald. Trotzdem hübsch. Schnee im unteren Teil ließ zu wünschen übrig, oben ok. |