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Parkplatz kurz vor der Grenze nach Österreich, um der Scharnitzer Touristenabzocke (6€ für den Parkplatz!) zu entgehen - ungefähr 2.5km extra pro Strecke, also insgesamt 5km mehr. Mit dem Radl durch Scharnitz Richtung Hinterautal, nach dem Anstieg rechts ab mit Höhenverlust (~50Hm) ins Gleierschtal. Es erfreut ein herzhafter Gegenanstieg, bevor es eher gemütlich durch dieses Tal dahingeht.
An der Möslalm vorbei. Nun besser nicht direkt links am Bach weiter, sondern angenehmer und deutlich leichter zu fahren rechts um die Kehre und der Forststraße folgend den Hang hinauf. Der Weg am Bach ist sehr, sehr grober Schotter und in großen Teilen kaum zu fahren. Nach dem Anstieg in der nächsten Kehre gleich wieder links und linkshaltend nach einiger Zeit mit etwas Höhenverlust (~50Hm) zum Bach zurück.
Nun am Bach weiter entlang über den Forstweg bis zum Radlparkplatz am Talende (~20km vom Parkplatz, etwa 1580m Höhe). Wer's unbedingt braucht oder wie wir keine Ahnung vom kommenden Gelände hat, der kann versuchen, mit dem Radl die letzten 350Hm weiter bis zur Pfeishütte zu fahren. Der Anstieg ist irgendwo zwischen "knackig, leicht überwürzt" und "kaum mehr fahrbar" anzusiedeln und ist weder rauf noch runter die rechte Gaudi.
Wir haben unsere Räder an der Pfeishütte geparkt (~22km vom Parkplatz, 1927m). Dort über den beschilderten und recht flachen Steig südwestlich zur Arzler Scharte, wo sich schlagartige die tolle Aussicht nach Süden auftut.
Von der Scharte teils auf einem kleinen Steiglein, teils auf breitem Pfad zum Ansatz des eigentlichen Westgrates. Über diesen in schöner Kraxelei (I, Stellen II-) den Markierungen folgend zum Gipfel.
Vom Gipfel Abstieg über den Ostgrat, der zum Teil schon deutlich eingeschneit war. Hier mußten wir ein paar mal von der optimalen Route abweichen und uns durch bröseligeres Gelände schlagen, aber auch nicht schwerer als I oder mal ne Stelle II. Über schrofiges Gelände in den Sattel östlich hinab ("Kreuzhöchl") und dem dortigen Steig links folgend zurück zur Pfeishütte.
Die Abfahrt mit dem Radl von der Pfeishütte ins Tal hinab ist dann bis zum Radlparkplatz nur bedingt lustig (kaum zu derbremsen), danach aber quasi die reine Freude, der Gegenanstieg im Hinterautal vielleicht mal ausgenommen.
Alles in allem eine feine Tour. Nächstes mal lassen wir die Räder dann auch brav unten am Radlparkplatz. |