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Um 7 Uhr gingen wir in Richtung Hochalmen auf einem bequemen und breiten Weg. Von hier wurde jetzt der Weg schmaler. Es ging immer südwärts in Richtung Bernadinwand. Der Weg wurde jetzt steil und es ging in felsdurchsetztes Gelände. Unter der Bernadinwand wurde der Weg zum Steig. Er bog steil nach rechts ab in die Schöngänge. Über Eisenklammern ging’s jetzt etwa 100 Hm. nach rechts in das Kar, das unter der Südostflanke der Alpspitze liegt. Die Eisenklammern waren in einem sehr desolaten Zustand. Sie waren teilweise verbogen oder fehlten ganz, sodass die Steigstufen teilweise sehr hoch waren.
Im Kar wurde der Steig wieder bequemer. Von hier bis zum Gipfel ist T2 – T3 Gelände. Der Steig führte jetzt steil ansteigend nach links hoch zum Südostgrat. Immer am Grat stiegen wir hoch bis etwa 100 Hm unterm Gipfel. Der Steig ging nach rechts in die Südostflanke und dort in Serpentinen bis etwa 30 Hm unter dem Gipfel. Die Flanke ist hier oben sehr steil, Stolpern oder Ausrutschen ist nicht empfehlenswert, denn es geht etwa 300 m hinunter.
30 Hm unter dem Gipfel geht der Steig nach rechts hinüber zum Ostgrat und über diesem steil zum Gipfel der Alpspitze (2.628 m) Vom Kreuzeck bis hier waren wir 3 1/2 Std. unterwegs.
Schön ist von hier oben der Tiefblick ins Höllental und zum Jubiläumsgrat zur Zugspitze.
Nach einer kurzen Gipfelrast stiegen wir wieder ab auf dem gleichen Weg ins Kar. Hier bogen wir jedoch nicht links ab zu den Schöngängen, sondern nach rechts. Wir umgingen die Bernadinwand an ihrer Südseite und stiegen bequem zum Stuibensee. Hier machten wir eine längere Brotzeitpause.
Der bequeme Weiterweg führte jetzt nach Osten bis wir den Bernadinweg trafen, der vom Kreuzeck zur Bockhütte führt. An der Wegegabelung bogen wir links ab, und gingen leicht ansteigend zurück zum Kreuzeckhaus. |