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DAV Garching

Hochplatte, Krähe, Gabelschrofen

Bericht von Harald Breitkreutz, Tourendatum 03.07.2011

Zusammenfassung:

Ziele:

Hütte Berggasthof Kenzen-Hütte am Geiselstein: Busfahrt von Halblech
Berg Ammergauer Hochplatte: Von der Kenzenhütte
Berg Krähe: Übergang von der Ammergauer Hochplatte
Berg Gabelschrofen: Vom Gabelschrofensattel durch die Südrinne
Hütte Berggasthof Kenzen-Hütte am Geiselstein: Rückfahrt mit Bus

Team:

Harald Breitkreutz
Nathalie Munnikes

Daten:

Aufstieg 980 Höhenmeter
3:50 Std.
6,1 Kilometer
Abstieg 971 Höhenmeter
4:00 Std.
5,4 Kilometer

Detaillierter Bericht:

03.07.2011
Hütte Berggasthof Kenzen-Hütte am Geiselstein:

Sonstige: Busfahrt von Halblech
Aufstieg 0 Höhenmeter
0:00 Std.
0 Kilometer
Abstieg 0 Höhenmeter
0:00 Std.
0 Kilometer
Verhältnisse: (Keine Angabe)
Wertung: (Keine Angabe)
Bericht:
Busfahrt vom Parkplatz in Halblech zur Kenzenhütte. Der Bus fährt ungefähr einmal pro Stunde.
Harald Breitkreutz
Nathalie Munnikes

03.07.2011
Berg Ammergauer Hochplatte:

Bergtour: Von der Kenzenhütte
Aufstieg 788 Höhenmeter
3:00 Std.
5 Kilometer
Abstieg 166 Höhenmeter
0:30 Std.
0,9 Kilometer
Verhältnisse: (Durchwachsen)
Wertung: (Schön)
Verhältnisse: Wetterbericht: Kaum mehr windig, Sonne. Realität: Sturm, eisig kalt, geschlossene Wolkendecke. Neuschnee oberhalb von 2200m.
Bericht:
Von der Kenzenhütte auf dem Forstweg unter dem Vorderscheinberg bis zur Hirtenhütte. Dann weiter auf dem Steig über schöne Wiesen, an der Abzweigung unter dem Lösertalkopf rechts ins Beinlandl. Hier etwas steiler hinauf und jede Menge Matsch. An der Abzweigung am Schlössl die rechte Variante gewählt und einen kurzen Abstecher auf den P1806 gemacht (kleines Gipfelkreuz, weglos über den Ostgrat).

Weiter nördlich unter dem Schlössl herum und dann rechts über den eindrucksvollen, flachen "Wilder Freithof" hinauf auf den Ostgrat der Hochplatte. Über diesen und das Gamsangerl, teils stahlseilversichert zum Gipfelkreuz.
Harald Breitkreutz
Nathalie Munnikes

03.07.2011
Berg Krähe:

Bergtour: Übergang von der Ammergauer Hochplatte
Aufstieg 94 Höhenmeter
0:30 Std.
0,9 Kilometer
Abstieg 110 Höhenmeter
1:30 Std.
0,3 Kilometer
Verhältnisse: (Eher gut)
Wertung: (Schön)
Verhältnisse: Zugig. Gipfelkreuz auf der Krähe ist kaputt.
Bericht:
Vom Gipfelkreuz der Hochplatte weiter am Westgrat entlang, am höchsten Punkt vorbei und interessant hinab (Stellen I, Stahlseil) zum Fensterl am Sattel zwischen Hochplatte und Krähe.

Weiter auf nun kleinerem Pfad ohne Schwierigkeiten in etwa einer halben Stunde zum Gipfel der Krähe hinauf. Der Weg verläuft durchgehend in der Südflanke, die Tiefblicke nach Norden kann man erst am Gipfel genießen oder wenn man den Steig verlässt und zur Gratkante aufsteigt.
Harald Breitkreutz
Nathalie Munnikes

03.07.2011
Berg Gabelschrofen:

Bergtour: Vom Gabelschrofensattel durch die Südrinne
Aufstieg 98 Höhenmeter
0:20 Std.
0,2 Kilometer
Abstieg 695 Höhenmeter
2:00 Std.
4,2 Kilometer
Verhältnisse: (Eher gut)
Wertung: (Schön)
Verhältnisse: In der Höhle sehr matschig.
Bericht:
Abstieg von der Krähe über den markierten Weg nach Osten, Stellen I. Kurz vor dem Gabelschrofensattel findet sich links der Eingang zur Krähenhöhle, die einen kurzen Besuch wert ist (Beschreibung unten). Nach dem Besuch der Höhle hinab zum Sattel.

Vom Gipfel des Gabelschrofens zieht eine breite Rinne hinunter, die in der Mitte von einem Absatz unterbrochen ist. Man steigt unten links in die Rinne ein und erklettert sie bis zum Absatz (II). Hierbei ist unbedingt auf Steinschlag zu achten, insbesondere von vorausgehenden Partien (am besten man steigt erst gar nicht ein, wenn jemand anderes noch in der Rinne rumturnt). Am Absatz der Rinne kurz nach links hinaus und gleich rechts wieder zurück. Ein Stück über grasige Schrofen hinauf (bei Nässe sehr gefährlich). Dahinter schließt eine weitere Rinne an, die man ebenfalls erklettert (II). Kurz vor dem Gipfel teilt sich die Rinne, hier wählt man am einfachsten die rechte Variante, die nochmals deutlich aufsteilt (II+), allerdings mit besserem Gestein.

Am Gipfel des Gabelschrofens ist man meist alleine, das Buch dokumentiert etwa ein Dutzend Partien pro Monat. Der Abstieg durch die Rinne ist überaus unangenehm, bedingt durch das viele lose Gestein und insbesondere die Grasschrofenpassage.


Krähenhöhle:

Ausrüstung mindestens zwei Taschenlampen, Helm kann nicht schaden. Dauer für die Befahrung der gesamten Höhle etwa 30 Minuten.

Am Eingang zunächst waagrecht über grobes, später feineres Geröll in die erste Kammer. Rechts unten, deutlich enger und zunehmend matschiger, der Durchgang in die zweite Kammer, hier gibt es einen Geo-Cache. Der Durchgang zur dritten Kammer ist relativ einfach. Am Ende der dritten Kammer gibt es noch einen steilen Kamin, an den ein waagrechter Gang anschließt, zuletzt Gegenanstieg zum Ende der Höhle (etwa Platz für 2 Leute!). Der weitere Weg ist irgendwann mal eingestürzt. Insbesondere der letzte Teil ist sehr eng und nix für Dicke oder Leute mit Platzangst. Auch ist die Höhle meist recht feucht und der Untergrund ziemlich matschig. Ein Erlebnis ist es allemal.
Harald Breitkreutz

03.07.2011
Hütte Berggasthof Kenzen-Hütte am Geiselstein:

Sonstige: Rückfahrt mit Bus
Aufstieg 0 Höhenmeter
0:00 Std.
0 Kilometer
Abstieg 0 Höhenmeter
0:00 Std.
0 Kilometer
Verhältnisse: (Keine Angabe)
Wertung: (Keine Angabe)
Bericht:
Vom Gabelschrofen durch die Rinne hinab in den Sattel, unangenehm.

Vom Sattel über den Steig nordöstlich hinab zu den Oberen Gumpen. Nun auf interessantem Steig Querung durch Latschen und große Blöcke hinüber zum Weg, der vom Fensterl zum Kenzensattel führt. Diesem folgend bis zum Sattel.

Jenseits das kar-ähnliche Tal südlich des Kenzenkopfs hinab zum Kenzenbach, über diesen hinüber (sehr hübsch) und zurück zur Hütte.

Insgesamt eine überaus abwechslungsreiche Rundtour, auf der alles geboten ist, was das Bergsteigerherz begehrt.
Harald Breitkreutz
Nathalie Munnikes
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